30 März 2018

Friday Flowerday



Nichts Grossartiges, aber so ein kleiner Blickfang auf dem Bürotisch, das dachte ich, als ich diese ganz kleinen, zarten, blauen Sternblümchen namens "Schneestolz" in Nachbars Wiese sah.


Heute Morgen frisch gepflückt und in meine kleinste Vase gestellt, ein Schnapsstamperl meiner verstorbenen Oma. 
Sie hat wohl nie daraus getrunken, aber ihr Name steht drauf und das zählt.


Einfach ein kleiner Blickfang, das ist schon viel;)

Herzlich, Rita






24 März 2018

Fastenbrechen


Heute ist also das sogenannte Fastenbrechen.
Ich habe mich gestern sehr darauf gefreut!

Am Mittwoch ging es mir irgendwie nicht so gut, ich fühlte mich müde und roch und sah nur noch Essen. Ich war wohl im Tastentief angekommen. Da wir ja als Gruppe untereinander in einer Whatsapp-Gruppe verbunden waren, schieb ich das und man riet mir, nochmals mit Glaubersalz abzuführen, da wohl noch was im Darm sein könnte, was mir solche Gelüste auf Essen produzierte. Ich dann nochmals tapfer eine Portion getrunken und den Mittwoch Nachmittag fleissig im Badezimmer verbracht. Viel kam nicht, aber danach hatte mein Blutdruck schlapp gemacht. Wohl zu viele Salze ausgeschieden. Ich habe mir dann erlaubt, etwas Meersalz zu nehmen (kam mir ja gar nicht als Schaf vor, das am Lecksten leckt) und fühlte mich dann etwas wohler.

Am Donnerstag Nachmittag war ich recht aufgestellt und konnte meine Strickjacke, die ich momentan bei MeMadeMittwoch stricke fertigstellen, ein Hochgefühl stellte sich ein und auch am Freitag und heute Samstag war ich aktiver als sonst und gut gelaunt, das Fastenhoch war da;)
Den Apfel hatte ich mir extra gekauft, einen der Sorte Jazz, die ich momentan sehr mag und diesen dann "königlich" für mich aufgeschnitten und auf einen Teller gelegt. Es war wirklich ein Genuss und  interessanterweise konnte ich den Apfel nicht fertig essen, da ich bereits nach mehr als einem halben Apfel satt war. Ich staunte nicht schlecht. Im Darm fing es wieder an zu rumpeln, die Verdauung war also wieder aufgewacht. 
Am Mittag machte ich mir eine leichte Kartoffel- Bärlauchsuppe, den ich draussen gepflückt hatte und genoss diese sehr. Dazwischen wieder mal etwas Apfel und weiterhin viel Trinken.

Resümé der Geschichte: 
Es war eine intensive Erfahrung, die ich froh bin, durchgestanden zu haben. Das Vorhaben in einer Gruppe durchzuführen finde ich wichtig, denn alleine hätte ich das nie gemacht. Etwas mehr persönlichen Kontakt wäre sicher auch schön gewesen, aber wegen Terminen am Abend nicht möglich. Als Mutter und Hausfrau zuhause den Alltag weiter zu stemmen und dabei zu fasten schien mir rückblickend das Schwierigste zu sein. Präsent sein und die Familie zu bekochen, das war sehr hart. Das Fasten  hatte so eigentlich "nur" körperlich statt gefunden, was ich sehr schade finde, den Rückzug um die eigene Person war im gewohnten Umfeld nicht gut möglich und ich überlege mir, mal eine Fastenwoche ohne Familie durchzuführen, um auch den Gedanken im neuen Umfeld etwas mehr Raum zu schenken. 

Will ich etwas verändern? Diese Gedanken kamen mir auf, besonders im Bezug auf das Essen. Da ich täglich frisch koche, viel backe und auch konserviere, war da wohl die Frage offen, wo und wieviel geht noch? 
Ich möchte mehr auf die Achtsamkeit des Essens hinlenken, denn oft schlingen meine Männer das Essen nur so runter, schade um die investierte Kochzeit. Länger am Bissen kauen, damit sich der Geschmack und auch das Sättigungsgefühl entwickeln können. Mal ein Brot mehr backen, mehr auf Sauerteig tendieren, mehr trinken. Das ist ja schon mal ganz viel.

Und sonst so? An Körpergewicht habe ich nach dieser Woche 1.5kg abgenommen. Wohl gemerkt, gewogen, als der Darm noch leer war...der kann natürlich viel sammeln.... 
Ich konnte eine Woche lang ohne Rückenschmerzen schlafen, was mich nun natürlich stutzig macht, denn was könnte denn nun als Grund angegeben werden? Ist es der Darm? Die Leber, Gallenblase, die mich nicht schlafen lassen? Ich werde es weiter beobachten, was denn nun geschieht. Geträumt habe ich nichts aussergewöhnliches und andere Gebrechen kann ich auch nicht nennen. Vielleicht kommt erst danach das AHA Erlebnis, wer weiss.


Bald ist Ostern und mit dem Fasten geht  auch für mich ein Lebensabschnitt zu Ende. Ich habe mich nun mehr als 1 Jahr um eine neue Arbeitsstelle bemüht, war in 3 verschiedenen Pflegeheimen schnuppern, hauptsächlich nachts. Ich dachte da, dass ich nachts arbeiten könnte und tagsüber daheim auf dem Hof wäre. Doch die Nächte waren hart und ich kam zu der Erkenntnis, dass das nichts für mich ist. Auch sah ich die Überlastung und den Pflegenotstand, was mich sehr beunruhigte.
Einen Traum wollte ich mir im Spätherbst 2017 erfüllen, wurde ich in einem Belegarztspital angestellt. Doch da musste ich bereits nach wenigen Wochen feststellen, dass diese Welt des Spitalalltags, wie ich es kennen gelernt hatte vor vielen Jahren nicht mehr die war, wie damals. Zeit- und Kostendruck waren oberstes Gebot, der Umgang von vielen Belegärzten dem Pflegepersonal gegenüber war nicht gerade höflich und ich fühlte mich zusehends am falschen Ort. Der Mensch als Mittelpunkt, ein wichtiges Pflegekriterium meinerseits, schien mir verschoben und ich kündigte vor Weihnachten die Probezeit. Es kam mir einer Niederlage gleich und ich hatte daran noch lange zu nagen.

Manchmal ist es so, dass Gewohntes doch nicht so schlecht sein kann und so fange ich am 1. April wieder bei der Gemeindekrankenpflege an. Ich schnupperte zwei verschiedene Dienste und spürte, dass ich am richtigen Ort war. Die gleiche Organisation, bei der ich vor 4 Jahren gekündigt hatte, einfach ein anderer näher gelegener Stützpunkt. 
In der vorgegeben Zeitspanne bin ich für diesen einen Menschen da, kann mich auf ihn konzentrieren und dort helfen, was wichtig ist. 
Einmal Gemeindeschwester, dann wirst Du wohl immer eine bleiben. Ich wurde sehr nett  im Team aufgenommen, es kamen mir bekannte Gesichter entgegen und es fühlte sich richtig an.

3 Jahre des Lernens in der Bäuerinnenschule, einer wunderbaren und lebensnahen Schulzeit und das eher harzige letzte Jahr. Mit dem Fasten scheint es mir, habe ich die letzten 4 Jahre nun los gelassen. Was die nächste Zeit bringen wird, werden wir sehen. Ich versuche nach vorne zu Blicken und freue mich auf die nächsten Schritte.


Das war ein sehr langer Post und ich weiss gar nicht, wann ich das letzte Mal soviel geschrieben habe. Vielleicht alles noch Auswirkungen des Fastens?

Sich mal zurücknehmen, kann den Blick auf die Dinge auch mal verändern.....

Auf alle Fälle allen ein wunderschönes und sonniges Wochenende! 

Herzlich, Rita

Fasten, die ersten Tage

21 März 2018

Schöfli-Brötli



Wie schon letztes Jahr, durfte eine liebe Musikkollegin, die als Handarbeitslehrerin arbeitet, mit ihrer momentanen 2. Klasse bei uns vorbei kommen, um den Kindern das Scheren unserer Schafe zu zeigen.
Da sie erst im späten Morgen kommen wollten, habe ich mich für die Kinder für ein dunkles Brötli entschieden, dazu mein Kinderpunsch, da ja echt kalt ist momentan.


Aus dem  langsam aufgegangenen Teig mit Hilfe der Waage 80g abgemessen und zu kleinen Kugeln geschleift. Diese dann nebeneinander gelegt und noch etwas ruhen lassen.
Mit etwas Mehl bestäubt und ganz zum Schluss mit einer Guetzliform das Schäfli eingepresst und gleich in den Ofen geschoben.


Den Kindern hat es sehr geschmeckt und auch die Optik wurde beachtet;)

Hier mein Rezept dazu:

Schöfli-Brötli

Zutaten:

420g Weissmehl
200g Roggenvollkornmehl
220g Ruchmehl
30g Butter
25g Salz
18g Frischhefe
7-8dl lauwarmes Wasser


So geht's: 

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig vermengen und gute 10min. durchkneten.
Dann den Teig an einem warmen Platz auf das Doppelte aufgehen lassen, was hier etwa 3h gedauert hat. 
Dann den Teig wägen und gleich schwere Kugeln daraus formen.
Auf das mit Backpapier belegte Blech legen, dann nochmals 15-30min gehen lassen.
Leicht mit Mehl bestäuben und auf Wunsch mit Guetzliform eine Form oben einstechen.

Ofen vorheizen auf 220°C , dann 10min bei 220°C , weitere 20min bei 200°C.
Nach dem Backen vom Blech nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

En Guete


Gesunde Brötli für das Znüni;)


Herzlich Rita



19 März 2018

Fasten, die ersten Tage

So, hier ein Zwischenbericht;)
Der Sonntag Morgen war ja nicht sooo toll. Das Glaubersalz hatte einen äusserst bitteren Geschmack, in etwa so, wie eine sehr bittere und saure Grapefruit. Schnell runter damit und dann gings nach gut einer Stunde los.....Viel war ja im Darm nicht mehr drin, da ich am Samstag einen Gemüse- und Früchtetag eingelegt hatte....aber schön wäre anders.
Komischerweise hatte ich solange das andauerte immer Hunger.
Kaum war der Darm dann leer, verging dieses Gefühl.


Trinken und nichts essen, plötzlich verlagern sich die Ansichtsweisen und ich sehe überall Essen. Ich habe das Gefühl ich rieche plötzlich besser, ganz schlimm finde ich es beim  Geruch von frischem Brot zu widerstehen.....
Ich koche und haushalte hier weiter, wie bisher.  Backen und Kochen sind nicht einfach, denn die Speisen müssten ja auch noch probiert werden, was ich nicht tue.
Da kommt mir wohl die langjährige Erfahrung als eifrige Köchin entgegen, denn in etwas weiss ich, was wo wie viel rein sollte.
Am Esstisch sitze ich mit, mit meinem gewärmten Gemüsesaft. Die Familie ist eingeweiht und soweit scheint dies auch einfach ok zu sein. Mein Mann beäugt das etwas kritisch, aber meine Buben nehmen das an und die Sache ist damit erledigt.


Körperliche Veränderungen sind nur wenige zu berichten: die Zunge ist mehr weisslich belegt und wenn ich Gemüsesaft als "Suppe" warm löffle und diese dann auch noch "kaue", beginnt im Magen-Darmbereich viel zu rumpeln. Die Verdauung kommt in Gang. 
Soweit geht es ganz gut, ich trinke viel warmen Tee und Wasser.  Ein Stimmungstief, sprich Fastentief habe ich "noch" keines, keine Kopfschmerzen oder andere Schmerzsymptome. Lediglich müde bin ich, aber heute war ein strenger Tag.


Heute  Montag Morgen war ich zum Helfen im Stall, alle 63 Schafe wurden geschoren, was doch etwas anstrengend war. Aber ich habe es gut überstanden und wir werden sehen, was die nächsten Tage bringen werden.

Stand der Dinge: ich bin aufrecht und standhaft;)


18 März 2018

MeMade Frühlingsjäckchen Knit Along 2018


18.03.2018 - Zweiter Zwischenstand - Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse


Also viel ist ja bei mir nicht gegangen, lediglich das 2. Vorderteil ist Zustande gekommen und beim 1. Ärmel bin ich bei der Armkugel angekommen....


So als Weste sieht das ganze eigentlich schon recht gut aus, mir würde das so auch gefallen.


Die Halsrundungsabnahmen habe ich gut hinbekommen, es sieht nach was aus und das sollte eigentlich motivieren. Eigentlich......denn irgendwie ist momentan so viel los, dass das Stricken vor allem am Abend nicht mehr so reizt.


Ich versuche mein Bestes und hoffe, dass ich in den nächsten Tagen den 1. Ärmel beenden und weiter den 2. anfangen kann. Zusammennähen und einen Kragen muss noch her und eine Knopfleiste....gibt doch noch zu tun...

Also, beissen wir durch...

Herzlich, Rita


Und hier alle anderen Strickerinnen bei MemadeMittwoch, die vielleicht schon fertig sind, oder ebenfalls etwas durchbeissen wie ich.


 Hier sind alle Termine im Überblick: 
11.02. 2018 - Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne 
18.02.2018  - Projektvorstellung: Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen 
04.03.2018  - Erster Zwischenstand - Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen 
18.03.2018  - Zweiter Zwischenstand - Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse 
01.04.2018  - Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbarem Frühlingswetter am Ostersonntag 

17 März 2018

Fasten? Fasten! Der Entlastungstag

Hallo meine Lieben;)

Ihr habt schon richtig gelesen, es geht hier ab heute um's Fasten.

Letzten Donnerstag Abend haben sich 12 Bäuerinnen in einer Drogerie-Apotheke getroffen, um sich über das Einwöchige Saftfasten zu informieren und ich mitten drin....
Der Saftfastenkurs war in der aktuellen Bäuerinnenbroschüre und auf ihrer Homepage der hiesigen Landfrauenvereinigung ausgeschrieben gewesen. Da ich seit ein paar Jahren quasi "stilles" Mitglied bin, dachte ich nun, dass ich doch etwas Kontakte mit einem Kurs knüpfen könnte und habe mich für das begleitete Fasten angemeldet.
Der Abend war äusserst informativ und auch lustig. In einer Gruppe zu fasten wird einfacher sein, als alleine. Auch sind wir ab morgen zusammen in einer Whatsappgruppe verbunden, damit wir uns während der Fastenzeit austauschen und wohl auch Mut und Motivation zusprechen können.

Ich wollte das schon immer mal machen, nicht wegen des Gewichtsverlustes, was ja den meisten zuerst in den Sinn kommt, nein, es geht mir mehr um das Weniger, sich zurück nehmen in Allem und die momentan christliche Fastenzeit, der ich mit dem Fasten selbst einen Platz einräumen will.


Doch was ist Fasten genau? Ich versuche hier eine kleine Zusammenfassung zu schreiben.
Mehr Infos über das Thema findet sich in jeder Bibliothek, Buchladen, Internet, beim Heilpraktiker, Hausarzt, oder es gibt sogar eine Fastengruppe in Deiner Umgebung.

Das Fasten ist eigentlich ein Verzicht auf Nahrung, freiwillig oder eben wie früher oft der Fall eben nicht. Interessanterweise waren aber viele Menschen nicht unbedingt davon krank.

Wie kommt das? Viele wissen in der heutigen Zeit nicht mehr, dass der Körper sogenannte Selbstheilungskräfte besitzt. Sie werden bei beginnender Krankheit gleich mit Medikamenten, falscher Ernährung ect. überdeckt und können so gar nicht zum Zug kommen.
Jeder kennt diese Situation: geht es Dir körperlich nicht gut, dann hast Du keinen Appetit mehr, hast vielleicht Durchfall. Der Körper stellt sich so selbst in's Fasten, um seine Selbstheilungskräfte in Gang setzen zu können.

Fasten kann für chronisch-entzündliche Krankheiten ein Gewinn sein, denn die Selbstheilungskräfte haben eine entzündungsreduzierende Eigenschaft. Ebenfalls Hautkrankheiten und Magen-Darmkrankheiten können davon profitieren.
Sogar in der Charité der grössten europäischen medizinischen Fakultät in Berlin gibt es ein Fastenzentrum.


Beim Fasten wird auf feste Nahrung verzichtet, lediglich Flüssigkeit wird zugeführt. Der Körper greift zuerst auf die Kohlenhydrate im Körper zurück. Einige sind für den "Notfall" in der Leber gespeichert, auch die werden aufgebraucht. Dann geht der Körper auf die Eiweise, sprich u.a. Muskeln. Damit diese nicht zu stark belastet werden, sollte man sich während des Fastens viel bewegen, spazieren gehen.
Erst im 3. Schritt geht der Körper auf die Speicherfette los.
Laut des Drogisten, kann das bis 3-4 Tage dauern, bis der Körper in diese "Fettphase" gelangt.

Die Abbauprodukte im Körper müssen ausgeschieden werden, über die Leber, über die Nieren, über die Lunge und die Haut.
Das bedeutet, dass wir viel trinken müssen, uns draussen bewegen und tief durchatmen und uns körperlich gut pflegen müssen. Mundgeruch, Körpergeruch, auch der Urin können verstärkt riechen.
Psychisch-emotional ist es ja auch nicht gerade ein Zuckerschlecken, von Fastentief und Fastenhoch ist die Rede.
Die ersten 2-3 Tage sollen ja nicht gerade einfach sein, missmutig und "hässig" (grantig) wie wir das hier sagen, dann soll es äusserst aktiv und hellwach weiter gehen....wir werden sehen, ob das stimmt.
Ruhephasen versuche ich dann einzubauen, wenn die Kinder in der Schule sind, Haushalt und Hobbys werde ich soweit runterfahren als möglich und auf mich hören, was passend ist und was nicht.


Damit diese Organe mit der nun strengeren Belastung zurecht kommen, haben wir ab heute Samstag eine Art Entlastungstag eingelegt. Heute gibt es nur Früchte und Gemüse.

Morgen Sonntag wird mit Glaubersalz abgeführt. Da geht ein gewisser Ruf schon voraus, denn das Glaubersalz soll unglaublich bitter schmecken...
Der Darm sollte während des Fastens leer sein, damit nichts darin liegen bleibt und anfäng zu  "faulen" oder nach oben immer wieder das Signal "Hunger"zu geben, dass da noch was zum verdauen da wäre.


Ich werde nun täglich 3x 15 Lebertropfen nehmen, Bitterstoffe, die die Leber zu mehr Arbeit anregen, dazu trinke ich neben den gekauften Säften Nieren-Blasentee und werde mich vermehrt mit meiner Atmung auseinander setzen. Ich bewege mich wegen des Hofes schon viel Draussen auf und hoffe, dass der Mundgeruch nicht zu  heftig ausfallen wird.


Ich bin gespannt, was dieses "Experiment" mit mir macht und denke, dass es auch Euch interessieren wird.
Wer schon gefastet hat, kann mir ja unten in den Kommentaren schreiben, wie es war, vielleicht gibt es noch ganz gute Tipps und Tricks, die ich vielleicht nicht kenne, so als Fastenfrischling.


Allen ein schönes Wochenende!

Herzlich, Rita


Fastenbrechen
Fasten, die ersten Tage

12 März 2018

Rouladen-Sonntags-Glück


Manchmal muss man sich was gönnen, wie ein Kuchen am Sonntag!

Eine Schokoladenroulade mit Schokoschlagrahm (Schlagsahne).
Einfach so!

Sie war sehr lecker, hat bis heute nach dem Mittagessen stand gehalten.....

Wann hast Du zuletzt einen Kuchen für den Sonntag gebacken?
Plane doch einen für kommenden Sonntag!


Allen einen guten Wochenstart!

Herzlich, Rita


PS: Rezept aus dem Schweizer Tiptopf Kochbuch!



09 März 2018

Friday Flowerday


Heute wird's so richtig knallig! 
Als ich sie vor der Türe eines Floristen sah, wusste ich, die kaufe ich mir!


Mir gefallen diese gelben Bommelchen, sie sehen so weich und fluffig aus.
Da ich gerne etwas mehr über Blumen wissen möchte, fragte ich bei den sträussebindenden Frauen nach, woher denn diese Blumen ursprünglich kämen.
Da war ich wohl an der falschen Adresse, denn keine der Beiden konnte mir über die Blume Auskunft geben. Das war dann ein etwas peinlicher Moment, denn eigentlich erwarte ich das ja schon in einem Fachgeschäft oder? 
Als Pflegefachfrau muss ich ja auch über mein "Fachgebiet" sattelfest sein.....
oder bin ich da pingelig?


Tja, gut gibt es das WWW und da habe ich nach dem Kauf nachgesehen, dass die Mimose eine Art Halb-Strauchgewächs ist und ursprünglich aus Südamerika stammt. Sie verbreitet sich rasch und wird auch als Sinnes-Pflanze genannt. Hier ein kurzes Filmchen dazu.
Beim Berühren der grünen Blätter ziehen sich diese zusammen. Also ganz zart besaitet;)


Auf alle Fälle gefällt mir dieses wuchtige Gelb, kombiniert mit meiner all bewährten blauen Vase, 
damit es so richtig in's Auge geht;)

Ich brauchte etwas, das den Blick auf sich zieht, diese Woche war ich viel in Gedanken,
bei Menschen, denen es körperlich und/oder psychisch nicht so gut geht. 

Meine Lieben und allen die im Moment eine unruhige, schmerzliche und graue Zeit durchmachen,
schicke ich viel Gelb, Farbe und Hoffnung!
Seid ganz lieb umarmt.


Gelb, eine wunderbare und so frohe Farbe! 
Der Frühling hat wohl bei mir Einzug gehalten;)

Allen einen schönen, frohen und möglichst sonnig-warmen Tag.

Herzlich Rita


06 März 2018

Katzenpost

In den Skiferien in Leukerbad habe ich nicht nur eine Katze gehäkelt, nein, es waren 2.
 Eine etwas sehr farbige Katze und eine so weiss wie Schnee.
Keine Ahnung warum, aber mir kamen diese Farben mit in den Häkelsack.


Nun lag sie da und wartete...


Eine liebe Schulfreundin hatte im letzten Dezember ein Mädchen bekommen und in der Aufräumwut, kam die Geburtsanzeige irgendwie in's falsche Fach. Nun kam sie wieder zum Vorschein (etwas spät, wie peinlich)... Der Einkauf der Mädchenkleidchen machte grossen Spass (hab ja "nur" Jungs) und
beim Geschenk packen lag da die Katze und schwups, war es mir klar, die musste mit.


Komisch war jedoch das: Beim Kauf der Söckchen, hatte ich gleich ein 5er Pack genommen. Beim Entfernen der Preisschilder packte ich alle Söcken aus und was für eine Socke lag da mitten in diesem Pack?  Ich musste zweimal hinsehen, das gab es doch nicht oder?
Ich glaube schon lange nicht mehr an Zufälle, aber das war mir dann schon fast etwas unheimlich.



Auf alle Fälle ist das Päckli weg und ich hoffe, die Katze bekommt ein gutes Zuhause;)
Die Kleider sind übrigens alle von H &.....auch die Söckli.


Ach, ich mag einfach diese Amineko Katzen;)

Allen einen schönen Tag!

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04 März 2018

MeMade Frühlingsjäckchen Knit Along 2018


04.03.2018 Erster Zwischenstand - 

Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten  und Lösungen




Ich bin am Stricken, viel Zeit bleibt mir momentan nicht, daher ist das Muster äusserst dankbar, denn mit 2 Fallmaschenreihen mache ich glatte 2-3cm auf einmal;)
Das Muster ist einfach und doch hat es so seine Tücken. Beim Perlmuster hat sich doch die eine oder andere falsche Masche eingeschlichen, doch wer sieht sie hier? 
Viel zu wild ist die Farbe, die kleine Muster gleich schluckt.


Das Vordere linke und das Rückenteil sind geschafft. Die Abnahmen habe ich mit mehrmaligen Durchlesen irgendwie geschafft, das macht mich sehr stolz, dass das so gut geklappt hat.


Die Länge finde ich gut, es ist noch  nichts gespannt, das hängt hier also frisch ab der Nadel an der Puppe runter.  
Vielleicht ist Spannen ja gar nicht nötig? Sieht so ganz nett aus.


Die Farbgebung ist stark gelb-rot-pink orientiert, was aber immer wieder mit kleinen Regenbogen aufgelockert wird. Mir gefällt das sehr, macht es das Teil doch gleich einfacher kombinierbar.




Ich denke, je nach dem, was ich darunter trage, werden die Farben wieder anders zum Vorschein kommen. Das werde ich ausprobieren! Mal sehen, welche Unterschiede da zu sehen sind.


Das Muster, die Farben und die Wolle sind wohl nicht jedermanns Sache, aber für mich stimmt's. 
Ich stricke flott weiter und bin gespannt, wie weit die anderen FJKA18-Mitstrickerinnen bei MMM sind.

Allen einen ganz schönen Sonntag!

Und übrigens ganz lieben Dank allen, die mir so liebe Kommentare geschrieben haben! 
Das hat mich sehr gefreut!

Herzlich, Rita

 Hier sind alle Termine im Überblick: 
11.02. 2018 - Inspirationsquellen, in Frage kommende Anleitungen und Garne 
18.02.2018  - Projektvorstellung: Wahl des Strickmusters und des Materials, Maschenprobe und Passformüberlegungen 
04.03.2018  - Erster Zwischenstand - Stolz auf den Fortschritt, Schwierigkeiten und Lösungen 
18.03.2018  - Zweiter Zwischenstand - Ermüdungserscheinungen, Passformmängel, die leidigen Ärmel und andere Ärgernisse 
01.04.2018  - Finale: Große Modenschau der fertigen Jäckchen bei hoffentlich wunderbarem Frühlingswetter am Ostersonntag 

01 März 2018

Chalandamarz


Wer kennt ihn nicht? Den Schellenursli?
Ein Bündner Junge aus dem gleichnamigen Kinder Buch von Selina Chönz und Alois Garigiet.
Eine wundervolle Geschichte, die ich besonders auch auf CD schätze, da sie im Bündner Dialekt gesprochen wird.


Heute ist es wieder soweit: im Kanton Graubünden ist Chalandamarz! 
Der 1. März wird traditioneller Weise mit diesem Brauch von Kindern gefeiert. Mit den Schellen läuten die Kinder im Dorf den Winter aus den Tälern und freuen sich auf den Frühling. Sie ziehen in Gruppen von Haus zu Haus und bekommen etwas Süsses oder etwas zu Essen.
Hier sind wunderschöne Bilder davon zu sehen. 

Hier auf dem Bild oben links hängt etwas Rundes. Das typische Bündner Ringbrot oder Brasciadela genannt. Das Brot wird mit Hilfe von Sauerteig und oft auch mit Anis im Brot hergestellt. Seine unverkennbare Form, der Ring hatte vor allem  nützlichen Hintergrund. Es konnte so gegen Mäuse sicher aufbewahrt werden. 
Ich habe mich an einem Sauerteig versucht und daraus ein Ringbrot nach einem einfachen Rezept gebacken;)

Anis    


Der Sauerteig war das, was an Arbeit und Zeit am längsten brauchte, nämlich 5 Tage.
Den Sauerteig habe ich mit Hilfe von Roggenvollkornmehl und Wasser zu gleichen Teilen angesetzt.
Es gibt viel verschiedene Variationen, im Internet gibt es viele Hinweise.  
Die vom Lutz Geissler finde ich am Besten.


Das Brot ist nach dem Vermengen der Zutaten und der langsamen Aufgehzeit von 6h kurz geformt dann in den heissen Ofen gekommen und prächtig aufgegangen. Kurz vor dem Einschiessen in den Ofen kamen noch die typischen 3 Schnitte in die Teigoberfläche.


Das Brot duftete wundervoll und der Geschmack war leicht und aromatisch.
Knusprige Krumme und weiches, luftiges Innenleben. 
Meine Buben und mein Mann fanden es sehr fein. 
Es hält lange frisch und ist Dank des Sauerteiges gut verdaulich.


Hier mein Rezept dazu:

Bündner Ringbrot oder Brasciadela


Zutaten:

300g frischer Sauerteig
10g Frischhefe
800g Ruchmehl
2 KL  Brotgewürz (enthält Fenchel, Kardamon und Kümmel) 
kann auch weggelassen werden.
20g Salz
1 gehäufter KL grob gemörserter Anis
8 dl Wasser

So geht's

Sauerteig nach Angaben aus dem Backbuch o.ä. herstellen oder bei einem Bäcker holen.
Alle Zutaten gut mischen und ca. 10 min gut kneten.
Dann den Teig an einem warmen Ort ca. 6h aufgehen lassen.
Teig zu einem Ring formen: Kugel bilden, in der Mitte ein Loch eindrücken und den Teig zu einem Ring nach aussen ziehen.
Ring auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, nochmals kurz aufgehen lassen.
Ofen aufheizen auf 230°C.
Backblech in die Mitte des Ofens, ca. 40-50min. Klopfprobe machen, der Brotboden soll hohl tönen.



Allen einen schönen 1. März!! 

Allegra und Bundi!


Herzlich, Rita


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