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08 April 2026

Quark - Knöpfli



Der Teig ist wunderbar, er braucht ausser Quark und Eier keine zusätzliche Flüssigkeit!




Das Sieb kalt abgespült, dann flutscht der Teig umso besser und klebt weniger am Sieb fest.





Sie gehen wunderbar auf und sättigen sehr! 






Quark - Knöpfli



Du brauchst:


500g Mehl

500g Magerquark

5 mittelgrosse Eier

1 KL Salz



Alles gut verrühren (Inkl. Salz), bis der Teig in Fetzen von der Kelle reisst und Blasen bildet. 

Geht auch gut in der Maschine.


Den Teig ruhen lassen, in der Zwischenzeit die grosse Pfanne mit Wasser füllen und aufheizen, 

bis das Wasser kurz vor dem Siedepunkt steht, es darf nicht brodeln, Wasser salzen.


Dann das Knöpfli- oder Spätzlisieb kalt abspühlen und den Teig durch das Sieb treiben.

Die abgesunkenen Knöpfli mit einer Kelle vom Boden lösen und ziehen lassen, bis sie nach oben treiben. 


Diese weiter kurz 1-2min ziehen lassen, dann sind sie sicher gar.

Mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser fischen und in ein Abtropfsieb geben.

So weiter verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.


Danach ist es Dir überlassen, was Du mit den Knöpfli machst, sie in der Pfanne noch etwas knusprig anbrätst, 

sie so belässt oder einfrierst. Es lohnt sich, grössere Mengen auf’s Mal zu machen 

und diese für strengere Familienzeiten portioniert einzufrieren.




Einfach und doch mit dem gewissen Etwas!



Allen einen ganz schönen Frühlingstag!


Herzlich, Rita





18 August 2025

Zitronen Limonata

 


Unsere Sommerferien dieses Jahr führten uns in die Toskana und ans Meer.
Die Landschaft und das Essen natürlich waren wunderbar.

Ich mag kleine Mitbringsel sehr, die ich irgendwie auch Daheim in unseren Alltag integrieren kann.

So auch die Limonata oder Zitronenlimonade.
Sie war jeden Tag frisch gemacht beim Frühstückstisch und schmeckte köstlich frisch.

Eine alte Italienerin, die am Buffet immer achtete, dass alles in Ordnung war, 
machte diese und freute sich, dass sie mir so gut schmeckte und verriet mir ihr Rezept.



Die Limonade besteht lediglich aus 3 Zutaten:
 
Zitronen (unbehandelt oder bio), Wasser, Zucker







Limonata


Zutaten:
2dl frisch gepressten Zitronensaft (je nach Grösse der Zitronen 3-4 Stück)
1,5 lt. kaltes Wasser

3dl heiss gekochtes Wasser
125g Zucker


Zitronen auspressen, mit 1.5 lt kaltem  Wasser mischen, in den Kühlschrank stellen.
3dl Wasser aufkochen, Zucker hinein und auflösen, erkalten lassen.

Kalte! Zuckerlösung mit kaltem Zitronnenwasser mischen, fertig.

Wer möchte, Eiswürfel dazu.
 
Wunderbar erfrischend!!

Es war der Singnora wichtig, dass der Zuckersirup abgekühlt war. 
Drum habe ich das hier nochmals klar erwähnt. 

Wie süss oder sauer Du es dann möchtest, ist Dir überlassen, mehr oder weniger Zucker;)


Da ich die Zitronen hier aus Italien mit nach Hause genommen habe, war es mir einfach zu schade, nur den Saft zu benützen. Drum habe ich die Schale mit dem Sparschäler dünn abgehobelt und klein geschnitten, um Zitronenzucker zu machen.


Schicht für Schicht, Zitronenschalenstücken, Zucker,....


Und zuguter Letzt das Chromstahl abgerieben, 
Kalk entfernt und einen wunderbaren frischen Duft in der Küche erhalten;)



Mein kleines Souvernir aus den Ferien.

Allen einen guten Wochenstart;)


Herzlich, Rita
















15 Juni 2025

Lagerabenteuer Schlussbericht



Rückblickend war es ein richtiges Abendteuer, das mich aus dem Alltag für eine kurze und sehr intensive Zeit in eine andere Arbeitswelt manövrierte. Ich glaube, dass es mich auch ein stückweit weiter gebracht und mir aufgezeigt hat, dass man über sich hinauswächst, wenn man sich tapfer der neuen Aufgabe stellt. 


In ein Lager wieder zu kochen kann ich mir weiter sehr gut vorstellen, die Organisation und den Menuplan würde ich etwas anders gestallten, doch das sind alles Dinge, die sich gut lösen liessen. Die Kinder waren alle gewillt zu helfen, machten mit und wuchsen an ihren Aufgaben.

Die Stimmung war im Lager sehr gut, mein Küchenpartner Erich war eine grosse Unterstützung und ein lustiger Kerl, es gab immer etwas zu lachen!  
Uns war es ein grosses Anliegen, gut zu kochen, denn gutes Essen,
 ergibt eine gute Lagerstimmung;)

Nun sind Pfingsten, ich bin ziemlich auf dem Zahnfleisch heim gekommen, hier ist der Alltag weiter gelaufen, die Waschmaschine wartet auf mich, ich war einkaufen, das Leben geht weiter. 

Die eine oder andere Pause habe ich mir aber verdient;)……



Lieben Dank für's begleiten durch meinen kleinen Lagerwochen-Einblick;)


Allen eine gute Zeit!


Herzlich, Rita



14 Juni 2025

Lagerabenteuer 5. Bericht

Das Angebot, die Milch vom hiesigen Bauern, das Brot von der Bäckerei und das Fleisch vom Metzger zu beziehen, war mir wichtig und ein persönliches Anliegen. Wir waren täglich beim Einkaufen, um möglichst frische Lebensmittel verarbeiten zu können.

 
    Das Brot wurde uns vom Bäcker täglich früh vor das Haus in grossen Säcken geliefert, 
    was uns eine wirkliche Erleichterung war. 




Das Herausnehmen ein kleiner Gag;)

                                            Die Milch wurde vom Bauer melkfrisch am Vorabend gebracht, 
die frische Milch mussten wir dann noch abkochen und für den nächsten Tag abkühlen lassen. Die Kinder haben die frische Kuhmilch mehrheitlich gegessen und getrunken, 
was uns sehr freute.

        Das Fleisch konnten wir bei der Metzgerei bekommen. Ausschliesslich Schweizer Produkte aus der Region.

Um allen irgendwie gerecht zu werden und die Geschmäcker zu treffen, war im Vorfeld ein Menuplan erstellt worden. 

Die üblichen und beliebten Essen wurden gekocht: 

Spaghetti Napoli, Älpler Maronen, Hörnli und Gehacktes, Riz Casimir, Fajitas, Lunch und  Pfanne à la Lenny ->  ein 6. Klässler, der die Hauptspeise wesentlich geprägt und mit Freude und Elan mitgekocht hatte. Er liess es sich nicht nehmen, selbst das Essen seinen Schulkameraden mit Stolz zu schöpfen.

Dazu gab es immer noch eine Vegetarische Variation mit viel Gemüse und Plant-Fleischersatz. 

Schweinefleisch wurde keines gekocht.

Dazwischen gab es Znüni und Zvieri: Früchte, Kräcker, Trockenfrüchte, Nüsse, Tee und Wasser

Desserts: Kuchen und Kekse von Daheim, Smores, Joghurt-Quarkcreme mit frischen Erdbeeren, Schokoladepudding mit Steussel, Melonen

Das Essen war ein Dauerthema in unseren Köpfen und ein wesentlicher Faktor, 

die Lagerstimmung zu beeinflussen.

                Wie ich und andere hörte, waren die Kinder zufrieden und der Applaus und das Gepolter am Schluss wohl verdient.


Und morgen ist der letzte Bericht;)

Herzlich, Rita





13 Juni 2025

Lagerabenteuer 4. Bericht



Die klassischen Lunchbeutel, gefüllt von uns gab es hier nicht. Meine Vorgängerin hatte die Idee, eine Art „Fass-Meile“ anzubieten, wo sich die Kinder ihre Sandwiches selbst zubereiten und die Lunchsäcke füllen konnten. 

Es gab natürlich geschnittenes Brot, Butter, Sauce, verschiedene Aufschnitt, Käse, Früchte, geschnittenes Gemüse und die eine oder andere Süssigkeit. Die Menge hier zu berechnen war sehr schwer und es blieb auch viel übrig. Doch wir konnten vieles in einer anderen Art weiterverwenden oder dann zum Schluss mit nach Hause geben. 

Der Wandertag war die Pause für uns in der Küche. 

Ich besuchte die grössere Ortschaft Adelboden,  

das in einem bekannten Ski- und Wandergebiet liegt. 


St. Antonius, Adelboden


Vogellisi, eine bekannte Figur und ein berühmtes Lied gibt es auch dazu:
"Woni nume wüsst, wo's Vogellisi wär...."


Das Dorf war klein und überschaubar und ich machte eine kleine Runde in den Läden. Im Kirchhof machte ich Pause und besuchte anschliessend die kleine Kirche aus dem 15. Jahrhundert, mit den schönen Kirchenfenstern von Augusto Giacometti. 



    Eine kleine Kirche mit dicken wänden und gerade mal 4 kleinen Fenstern, 
    der Innenraum war dunkel und schlecht beleuchtet.    
    Doch mir gefiel diese Stimmung sehr, sie lud zum verweilen und still werden ein.



         Allen einen schönen und entspannten Tag!

    Herzlich, Rita








12 Juni 2025

Lagerabenteuer 3. Bericht



Mein Küchenalltag fing in der Regel so zwischen 06.30 und 07.00 Uhr an. 
Das Frühstück war die einfachste Mahlzeit, gerade mal die Milch musste erwärmt und das frisch gelieferte Brot geschnitten werden und alles andere Ungekühlte konnten am Abend davor oder morgens schnell hingestellt werden.




Kaum war dann das Frühstück fertig, alles abgewaschen, geputzt und versorgt, ging es schon an die nächste Mahlzeit. Oft gab’s eine Standortbestimmung, alles da? Änderungen im Menuplan? Frisches Obst/Gemüse da? Planen, einkaufen, rüsten, kochen. 



Älpler Magronen

Wir waren gefühlt immer in der Küche bis durchschnittlich 21.00 Uhr. 

Dazwischen mal eine kurze Verschnaufpause auf dem Küchenbalkon, unseren zweiten Lagerplatz für die Nahrungsmittel. 




Abends dann ein Spiel oder Schwatz mit dem Team am grossen Tisch.

Zum Schluss viel ich jeweils wirklich erschöpft in’s Bett, doch es war eine gute Müdigkeit. 

Vielleicht hatte ich noch verklärte Erinnerungen an meine Lagerzeit, 

denn die Lager-Küche ist eine ganz andere Liga. 



Das Kochen in den grossen Mengen war eine Herausforderung, die wir  rückblickend wirklich gut gemeistert hatten. Es gab für alle genug zu essen, für die Vegetarier, die Nicht-Schweinefleisch-Esser. Für die Laktoseintoleranten und die Tomatenallergiker. Soweit ich hörte,  hatte es allen gut geschmeckt und das war und ist mir die grösste Freude. 

Reste gab es natürlich auch, was uns immer wichtig war, diese möglichst zu vermeiden oder dann bei einer anderen Mahlzeit zu integrieren. 

Radieschen-Fliegenpilz


Wir hatten auch immer Kinder bei uns eingeteilt, die uns beim Kochen unterstützten, abwuschen, Gemüse rüsteten, in der grossen Pfanne umrühren, abschmecken und auch mit bestimmen durften, ob nun genug Salz, Rahm (Sahne) oder Kräuter in der Sauce waren. 

Einige waren mit Volleifer dabei und wollten immer wieder kommen. 



Ich hatte für die Helfer eine Schachtel Colafrösche dabei. 

Für die geleistete Arbeit gab’s bei mir immer einen Colafrosch, 

der sich im Lager zu einem kleinen Hit entwickelt hatte.




Morgen geht's weiter mit Teil 4.
Gute Nacht!


Herzlich, Rita













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