Schlage eine Luftmaschenkette an, die zwischen 1m -3m lang ist.
Muss nicht genau sein.
Dann werden 6 Reihen Feste Maschen gehäkelt, das dauert etwas...

Dieses etwas ungewöhnliche Gemisch, gehört zu den Lieblingen meiner Buben in der Adventszeit.
Es hat seinen Ursprung vor Jahren, als das Wichteln in der Schule jeweils ein grosses Thema war.
Das Kneten (mit Knete, Ton, Modelliermasse usw.) hat für Kinder eine ganze Reihe von positiven Wirkungen
- sowohl in der Entwicklung als auch im emotionalen Bereich:
1. Förderung der Feinmotorik
Durch Drücken, Rollen, Ziehen, Zupfen und Formen werden
Finger-, Hand- und Handgelenksmuskeln gestärkt.
Diese Muskeln sind wichtig für spätere Fähigkeiten wie Schreiben, Schneiden, Malen oder das Schließen von Knöpfen.
2. Unterstützung der Gehirnentwicklung
Kneten trainiert die Hand-Auge-Koordination.
Es fördert die räumliche Wahrnehmung, da Kinder Formen, Größen, Mengen und Strukturen erforschen.
Es stimuliert beide Gehirnhälften: die kreative und die analytische.
3. Kreativität und Fantasie
Kinder können frei experimentieren und eigene Ideen umsetzen.
Knete hat kein „richtig“ oder „falsch“ – das stärkt das kreative Denken und die Problemlösungsfähigkeit.
4. Emotionale Entwicklung & Stressabbau
Kneten wirkt oft beruhigend und kann Stress und innere Unruhe abbauen.
Es bietet eine sensorische Beschäftigung, die vielen Kindern hilft,
Gefühle zu regulieren.
5. Sprachförderung
Beim gemeinsamen Kneten erzählen Kinder oft, was sie formen.
Das unterstützt Wortschatz, Satzbau und kommunikative Fähigkeiten.
6. Soziale Kompetenz
Beim gemeinsamen Kneten lernen Kinder teilen, absprechen, Vergleiche machen („Wer hat die längere Schlange?“) und miteinander gestalten.
7. Naturwissenschaftliches Verständnis
Kinder erleben physische Eigenschaften wie
weich, hart, warm, kalt, drückbar, formbar.
Sie lernen erste Zusammenhänge
(z. B. „Wenn ich feste drücke, wird es platt“).

Nun sind Pfingsten, ich bin ziemlich auf dem Zahnfleisch heim gekommen, hier ist der Alltag weiter gelaufen, die Waschmaschine wartet auf mich, ich war einkaufen, das Leben geht weiter.
Die eine oder andere Pause habe ich mir aber verdient;)……
Lieben Dank für's begleiten durch meinen kleinen Lagerwochen-Einblick;)
Allen eine gute Zeit!
Herzlich, Rita
Das Angebot, die Milch vom hiesigen Bauern, das Brot von der Bäckerei und das Fleisch vom Metzger zu beziehen, war mir wichtig und ein persönliches Anliegen. Wir waren täglich beim Einkaufen, um möglichst frische Lebensmittel verarbeiten zu können.
Das Fleisch konnten wir bei der Metzgerei bekommen. Ausschliesslich Schweizer Produkte aus der Region.
Um allen irgendwie gerecht zu werden und die Geschmäcker zu treffen, war im Vorfeld ein Menuplan erstellt worden.
Die üblichen und beliebten Essen wurden gekocht:
Spaghetti Napoli, Älpler Maronen, Hörnli und Gehacktes, Riz Casimir, Fajitas, Lunch und Pfanne à la Lenny -> ein 6. Klässler, der die Hauptspeise wesentlich geprägt und mit Freude und Elan mitgekocht hatte. Er liess es sich nicht nehmen, selbst das Essen seinen Schulkameraden mit Stolz zu schöpfen.
Dazu gab es immer noch eine Vegetarische Variation mit viel Gemüse und Plant-Fleischersatz.
Schweinefleisch wurde keines gekocht.
Dazwischen gab es Znüni und Zvieri: Früchte, Kräcker, Trockenfrüchte, Nüsse, Tee und Wasser
Desserts: Kuchen und Kekse von Daheim, Smores, Joghurt-Quarkcreme mit frischen Erdbeeren, Schokoladepudding mit Steussel, Melonen
Das Essen war ein Dauerthema in unseren Köpfen und ein wesentlicher Faktor,
die Lagerstimmung zu beeinflussen.
Wie ich und andere hörte, waren die Kinder zufrieden und der Applaus und das Gepolter am Schluss wohl verdient.
Und morgen ist der letzte Bericht;)
Herzlich, Rita
Die klassischen Lunchbeutel, gefüllt von uns gab es hier nicht. Meine Vorgängerin hatte die Idee, eine Art „Fass-Meile“ anzubieten, wo sich die Kinder ihre Sandwiches selbst zubereiten und die Lunchsäcke füllen konnten.
Es gab natürlich geschnittenes Brot, Butter, Sauce, verschiedene Aufschnitt, Käse, Früchte, geschnittenes Gemüse und die eine oder andere Süssigkeit. Die Menge hier zu berechnen war sehr schwer und es blieb auch viel übrig. Doch wir konnten vieles in einer anderen Art weiterverwenden oder dann zum Schluss mit nach Hause geben.
Der Wandertag war die Pause für uns in der Küche.
Ich besuchte die grössere Ortschaft Adelboden,
das in einem bekannten Ski- und Wandergebiet liegt.
Kaum war dann das Frühstück fertig, alles abgewaschen, geputzt und versorgt, ging es schon an die nächste Mahlzeit. Oft gab’s eine Standortbestimmung, alles da? Änderungen im Menuplan? Frisches Obst/Gemüse da? Planen, einkaufen, rüsten, kochen.
Wir waren gefühlt immer in der Küche bis durchschnittlich 21.00 Uhr.
Dazwischen mal eine kurze Verschnaufpause auf dem Küchenbalkon, unseren zweiten Lagerplatz für die Nahrungsmittel.
Abends dann ein Spiel oder Schwatz mit dem Team am grossen Tisch.
Zum Schluss viel ich jeweils wirklich erschöpft in’s Bett, doch es war eine gute Müdigkeit.
Vielleicht hatte ich noch verklärte Erinnerungen an meine Lagerzeit,
denn die Lager-Küche ist eine ganz andere Liga.
Das Kochen in den grossen Mengen war eine Herausforderung, die wir rückblickend wirklich gut gemeistert hatten. Es gab für alle genug zu essen, für die Vegetarier, die Nicht-Schweinefleisch-Esser. Für die Laktoseintoleranten und die Tomatenallergiker. Soweit ich hörte, hatte es allen gut geschmeckt und das war und ist mir die grösste Freude.
Wir hatten auch immer Kinder bei uns eingeteilt, die uns beim Kochen unterstützten, abwuschen, Gemüse rüsteten, in der grossen Pfanne umrühren, abschmecken und auch mit bestimmen durften, ob nun genug Salz, Rahm (Sahne) oder Kräuter in der Sauce waren.
Einige waren mit Volleifer dabei und wollten immer wieder kommen.
Für die geleistete Arbeit gab’s bei mir immer einen Colafrosch,
der sich im Lager zu einem kleinen Hit entwickelt hatte.