14 Januar 2020

Genähte Geschenkesäckli

Ein kleiner Vorsatz dieses Jahr von mir ist, weniger Geschenkpapier zu verwenden, 
sondern kleine Geschenksäckchen zu nähen. 
Sie sind langlebig und für Vieles zu benützen.


Nimm ein Stück Stoff, das in der Mitte gefaltet in etwas grösser, 
als die Wunschgrösse Deines Geschenkes sein soll.


Versäubere zuerst die Stoffränder mit einem Zick-Zackstich.
Lose Fäden abscheiden.


Dann an der oberen Öffnung etwa 1cm die Ecke nach innen/oben heften.


Und das zu beiden Seiten, in etwa gleich, damit es später schön aussieht.
Zur Kontrolle kannst Du die beiden Seiten aufeinander legen.


Etwa so.


Dann der innen gelegten Seite am verzauberten Rand nach unten nähen. Die Ecke so annähen.


Das gibt oben dann 4 schräg umgelegte, vernähte Ecken.


Dann oben einen breiten Saum nach unten falten und diesen mit einem geraden Stich annähen.
In etwa bis zum Ende der umgelegten Ecke.
Das gibt später den Saum für die Bändchen.


An beiden offenen Seiten links und rechts nun zuheften und mit einem geraden Stich knapp zunähen.
Am Besten oben bei den eingefassten Ecken beginnen.



Das Säcklein ist schon fertig!


Nun noch die Bändel. Das können dickere Schnüre sein, Bändchen oder wie ich gehäkelte Kordeln.


Ich habe hier ein dünnes Baumwollgarn und häkle eine Luftmaschenkette.
Etwa 3x die Breite. 
Das machst Du 2x.


Beide Kordeln werden nun gegengleich eingezogen.
Du beginnst links durch, dann rechts durch den anderen Schlitz wieder zurück.
Das im Gegengleich.


Ich habe es mit einer grossen Sicherheitsnadel gemacht, ging sehr gut.


Erst ganz zum Schluss habe ich die Enden der Kordel zusammengeknüpft und die Fäden abgeschnitten.



Und fertig ist der Geschenkessack.
Ich habe mit allem etwa 30-45 min zum Nähen und Häkeln benötigt.


Eine nette kleine Idee.




Eine wunderbare kleine Näharbeit, die am besten aus Stoffvorräten oder alten Kleidungstücken wunderbar funktioniert und lange Freude machen kann.

Allen einen schönen Tag!

Herzlich, Rita






31 Dezember 2019

Jahresgedanken


Das ist der Jahresrückblick von meinem Instagramaccount.
Farbig und vielfältig.
Mein Blog ist da leider etwas in's Hintertreffen geraten, das doppelspurige Schreiben ist doch aufwändiger, als gedacht. Und doch möchte ich meinen Blog so gut es geht weiterführen, da ich immer irgendwie auch den Gedanken habe, etwas DA zu lassen, das meiner Familie oder jemandem da draussen mal nützlich sein könnte.

Ich habe in diesem Jahr viel Gebacken, besonders Brot hat es mir angetan. 
Genäht habe ich nicht viel, gestrickt schon eher und wenn dann waren es doch mehr Socken, als etwas anderes.

Trotz allem war es ein reiches Jahr. 
Im Herbst ging es mir nicht so gut, zuerst ein Hexenschuss, kaum davon erholt,  hat sich ein Tennisarm im linken Ellbogen eingenistet und möchte noch immer nicht so recht weg.
Wohl auch ein Zeichen, dass ich es zeitweise etwas ruhiger angehen sollte.
Doch als Mutter, Hausfrau, Landfrau und Pflegefachfrau kaum möglich.

Wir werden sehen, was uns das neue Jahr bring.
Gerne möchte ich hier weiter machen, ich hoffe, Ihr begleitet mich weiterhin ein Stück?
Das wäre schön.

Allen ein liebes Dankeschön.

Seid lieb gegrüsst, alles Liebe und Gute!
Bis im nächsten Jahr.

Herzlich, Rita




24 Dezember 2019

Weihnachtssocken




Anfangs November hatte ich eine kleine feine Blogaktion  bei Bergzauberstricken gefunden, die mich auch hier auf dem Blog etwas weihnachtlich stimmen könnte, ein Weihnachtssocken stricken. 
Für mich ganz allein.


#werbungdamarkennennung #unaufgefordertewerbung #materialselbstgekauft

Das Muster musste für mich mit Weihnachten im Zusammenhang stehen und bei 
Ravelry von Kaitlin Blasig: Spruce Socks gefunden. 
Einfach und doch mit dem gewissen Etwas.

Gestrickt mit Lang Jawoll Superwash in Olive 098
2.5 Nadeln, Schuhgrösse 39/40.


Sie gefallen mir sehr und sind wunderbar zu tragen.
Das Muster war gut beschrieben (englisch) und flott zu stricken.

Diese werde ich an Weihnachten tragen, wir werden es gemütlich nehmen.


Ich bedanke mich von Herzen bei allen Blogbesuchern, habt Dank für die lieben Kommentare, Hinweise, Tipps und Geschichten, die Ihr da gelassen habt.

Allen ein lichtvolles und ruhiges Weihnachten,
entspannte Feiertage und alles Liebe und Gute im neuen Jahr.
Bleibt gesund, das ist das Einzige was wirklich zählt.

Herzlich Rita


21 Dezember 2019

Kokosmakrönli Hildegard


Die Kokosmakrönli meiner Schwiegermutter sind so fein. 
Nun nach Jahren des Nachfragens, 
habe ich endlich das Rezept  aus dem Rezeptbuch 
der Bäuerinnenschule von 1967 erhalten.


Sehr simpel und sehr fein. Knusprig aussen, innen noch leicht feucht und weich.




Traditionellerweise bei uns als "Kokos-Schiffli" relativ grosse Brummer, 
geformt mit 2 Esslöffeln.


Oder einfach mit einer Tülle:
Ein Plastiksäckli mit abgeschnittener Spitze.


Nach dem Backen: Die Makrönli und Schiffli bleiben in Form, zerlaufen nicht.




Kokosmakrönli nach Hildegard


Zutaten:

4 Eiweiss
50g Zucker

1dl  Wasser
325g Zucker

375g Kokosflocken


So geht's:

Am besten geht es mit einer Küchenmaschine, so sind Deine Hände frei. Hast Du nur einen Handmixer hole Dir Hilfe, geht besser.

4 Eiweiss steif schlagen, 50g Zucker während dem Schlagen einrieseln lassen.
Wasser und 300g Zucker aufkochen.

Heisses Zuckerwasser während des Mixens im Faden in die Kokosmasse einfliessen lassen, die Masse wird dadurch sehr fest und stabil. Geduldig sein, nicht im Schwall reingiessen!!!

Wenn Zuckerwasser in der Masse ist, die Kokosflocken einrieseln.
Masse wird recht fest.

Nun mit zwei Esslöffeln, Kaffeelöffeln oder Tülle, die Masse auf ein Backblech formen.

Ofen auf 150° C aufheizen/vorheizen, Blech in der Mitte des Ofens je nach Grösse der Makrönli / Schiffli zwischen 12-15 (normale Grösse) und Schiffli (gross) 18-20 min backen.

Auf Blech auskühlen lassen. 

Wunderbar, aussen Knusprig, innen weich;)


Viel Freude beim Nachbacken

Herzlich, Rita



09 Dezember 2019

Zuger Röteli




Wie jedes Jahr im Januar und Februar, steigt mein Schwiegervater bei oft sehr kalten Temperaturen in die Kirschbäume um sie zu schneiden.
Das Schneiden der Äste ist eine Kunst für sich, will man doch dem Baum eine Form geben, die Äste so schneiden, dass eine Leiter im Sommer gestellt werden kann, die Kräfte und Säfte geleitet werden für eine gute Ernte.

Das Auflesen der Äste oft im  März, ist nicht immer so eine beliebte Angelegenheit....


Die Kirschenblüten im April ist dann jeweils eine Pracht und mit grossem Interesse wird dann das Wetter und der Bienenflug beobachtet und studiert.
Frost ist seit ein paar Jahren in dieser Jahreszeit leider immer häufiger und auch gefürchtet.
So manche Obsternte entscheidet sich  in dieser  Zeit.


Die Reife der Kirschen ist nun sehr wichtig, das Wetter und die Helfer.
Kirschenlese ist strenge Handarbeit und man ist um jede Hilfe froh.


Tafelkirschen werden mit dem Stiel gepflückt. Es braucht etwas Sorgfalt, denn die Äste der Kirschbäume können recht schnell brechen. Hast und Reissen von Kirschen kommt daher nicht in Frage. 




In diesem Jahr wurde ich für einen Adventskalender auf Instagram angefragt. 
Ich war zuerst etwas verunsichert, da in dieser Gruppe sehr kreative Frauen am Werk sind.
Ich wusste, dass ich im Herbst kaum Zeit für intensivere Handarbeiten hätte und habe mir nun dies überlegt. 
Einen Kirschlikör aus eigenen Kirschen und eigenem Kirschschnaps herzustellen.


Vollreife Kirschen werden getrocknet und in einer grossen Flasche mit Kirsch und Gewürzen über Wochen an der Sonne sich selbst überlassen.


Dann wird alles aufgekocht,  Zucker hinzugefügt und dann in Flaschen abgefüllt.



Ich wollte eine praktische Verpackung und fand diese Falttechnik der Japaner namens Furoshiki schon immer sehr spannend.
Ich färbte 25 Windeltücher dunkelblau. 
Die blauen Tücher kann man danach sehr gut für die Kinder benützen, als Schal, für Wickel, zum Putzen im Haushalt..


Eine kleine Etikette dazu, damit man dann auch sah, welcher Tag es sein müsste. 
Ich war Türchen Nr. 9


Eingewickelt und mit einem Stück Bast und der Etikette versehen, war das Geschenke dann auch schon fertig.


24 Fläschli waren schon ein rechtes Gewicht und so fuhr ich zur "Sammelstelle", 
damit unterwegs nichts passierte. 
Denn so wollte ich es nicht auf die Poststelle geben.


Und so sieht das also aus:

Mein Zuger Röteli


Mein Mann hat schon probiert und es als sehr fein eingestuft. 
Da ich noch ein paar Flaschen davon habe, werden Gäste und Verwandte noch in der Adventszeit beschenkt.

Woher der Röteli wirklich kommt, ist nicht so einfach herauszufinden.
In der Innerschweiz wird Röteli traditionellerweise an Silvester getrunken.


Das war also eine kleine Geschichte über meinen Röteli und die Adventskalenderwichtelei.

Ich habe von meinem Röteli absichtlich kein Rezept hier eingestellt.
Es ist so gut angekommen, dass ich mir vorstellen könnte, daraus ein kleines Business zu entwickeln;)


Allen einen guten Wochenstart und Prost!


Herzlich, Rita




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