09 August 2013

Mein Familienschatz


Ich möchte Euch gerne meinen Familienschatz zeigen, 
ein österreichisches Kochbuch aus dem Jahre 1949. 
Das Kochbuch meiner verstorbenen Oma. 
Ich habe es bekommen und bin sehr stolz darauf und halte es in Ehren.
Meine Familienwurzeln sind nicht schweizerisch, nein, meine Eltern stammen beide aus dem Südtirol. 


Die Schrift im Buch ist alt und es braucht etwas Übung, sie zu lesen. 
Es hat 295 Seiten, davon 250 Rezepte, was man kaum glauben kann, da das Buch relativ dünn ist.
Die Rezepte sind jedoch mehr Gedankenhilfen, gerade mal die Zutaten werden erwähnt und das Allernötigste für die Zubereitung.


Das Buch hat nur wenige Bilder, die ersten darin sind Parasiten, wie Lungenegel und Leberwurm.
Wohl damals sehr wichtig zu wissen, wenn man selbst Tiere schlachtete und ausnahm.


Weiter geht es mit verschiedenen Tieren, wie sie geschlachtet und zerteilt werden.


Teilweise mit doch kraftvollen Methoden...



Falls Ihr das Rezept lesen könnt, seht ihr, dass die Backzeiten, Temperatur ect. fehlt. Und das bei praktisch allen Backrezepten im Buch. Die damalige Hausfrau hatte das wohl einfach im Gefühl.....

(1 dkg = 10g)

Wir sind diesen Sonntag bei Freunden eingeladen. 
Die Abmachung war, dass mein Kollege für uns sein Spezialmenu (Pizza auf dem Grill)  kocht und ich für Ihn sein Lieblingsdessert backe;)....


Wie es mit dem Apfelstrudel weiter geht, zeige ich Euch dann am Sonntag;)

Mit Bildern, Übersetzung und Backzeiten;)

Herzlich, Rita


Kommentare:

  1. Liebe Rita,
    mmmhhh...da freu ich mich doch auf einen leckeren Apfelstrudel...ein wunderschöner Familienschatz...
    herzlichst Steffi

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  2. Liebe Rita,
    so einen Schatz musst du hüten, ich finde, so alte Kochbücher sind eine nie versiegende Quelle der Inspiration!
    Übrigens gefallen mir deine Bulleye-Grannies sehr, halte bitte durch ;-) GlG, Martina

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  3. ich liebe kochbücher und deins scheint ein wahrer schatz zu sein!!! da sind sicher lecker rezepte drin...ich darf auch bald ins tirol...unsere wanderferien verbringen wir da..freu!! bin gespannt wie dein strudel wird ;))
    liebs grüessli lee-ann

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  4. Hallo Rite,ich glaube,dieses Buch gab es im Haushalt meiner Mutter auch.Der Buchdeckel und die Zeichnungen kommen mir sehr bekannt vor.Ja,meine Mutter hat auch nach Gefühl gekocht und es mir immer gesagt.Leider kann ich noch immer keine Semmelknödel "nach Gefühl" kochen. Meine zerfallen jedes Mal.Dank Mikrowelle kann ich mittlerweile wenigstens einen Serviettenknödel, eigentlich eine Schande für eine Wienerin!
    Liebe Grüße Erika.

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