05 August 2016

Schlangenbrot


Gestern waren wir den ganzen Tag draussen im Wald (auf dem Zugerberg )und dazu gehört natürlich auch ein Mittagessen, dass am Feuer zubereitet wurde. Bröteln heisst da bei uns;)
Schlagenbrot und Servelats;)


Ich liess alte Lagererinnerungen aufleben und machte daheim den Teig für das Schlangenbrot.


Das war natürlich der Hit, denn Kneten und modellieren des Teiges um den Stecken war sehr lustig für die Kinder und Erwachsenen;)


Es brauchte dann aber doch noch etwas Geduld, bis der Teig zu Brot geworden war. Aber das war an diesem schönen Ort kein Problem, den der Spielplatz bot alles. Wald, Wasser, Klettern, schnitzen mit dem Sackmesser, mit Feuer spielen (wir waren dabei), Fussball spielen, fangen, ect....


Das Brot schmeckte wunderbar!

Hier das Rezept für den Teig:

500g Mehl (Weissmehl, Dinkel, Halbweiss....ect.)
2KL Salz
3EL ÖL (Olivenöl, Sonnenblumenöl......)
20 g Frischhefe
ca. 3dl Wasser

Alles gut verkneten und um das Doppelte aufgehen lassen.

Teig dann später an der Brötelstelle aufteilen und zu einer "Schlage" formen und um einen langen, dünnen Stecken drehen. Den Stecken über die heisse Glut halten oder in den Boden stecken und backen lassen, dabei immer wieder etwas drehen.
Das Brot ist gut, wenn der Teig beim drauf klopfen hohl tönt oder eine Geschmacksprobe machen. Im Ganzen dauert das etwa 30 min plus/minus. Schwarze Stellen können abgekratzt werden.


Wir waren die ersten am Morgen auf dem Platz und die Letzten die gingen.....Wir stanken wie Rauchwürste, standen vor Dreck, aber so was von zufrieden und glücklich;))!!

Allen weiterhin schöne Sommerferien!!

Herzlich, Rita


1 Kommentar:

  1. Wie schön! Bei uns heißt das Stockbrot. :)

    Viele Grüße,
    Daphne

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