15 August 2017

Ferienrückblick 2

Nach den 3 Tagen Nationalpark, fuhren wir weiter runter in's Val Munstair, oder Münstertal. Ganz nah an der Grenze zu Italien. Nach der Grenze beginnt das ebenfalls traumhaft schöne Südtirol.

Richtung Schweiz hoch

Wir hatten traumhaftes Wetter und es sieht schon etwas kitschig aus, nicht?
Wir bewohnten ein kleines Hotel in Sta.Maria und machten von dort aus kleine Ausflüge und Wanderungen.


Mein Ziel war das berühmte unter dem UNESCO-Welterbe stehende Kloster von Munstair. 
Es soll das älteste Kloster Europas sein. Erstmals 775 n. Chr. erwähnt, war es ein Männerkloster bis zum 12. Jahrhundert. Danach übernommen von Nonnen und seither bewohnt ohne Unterbrechung.


 Hier das Silberbesteck einer Äbtissin. Wunderschön und mit Etui.


Der Klostergarten


Jede Nonne durfte sich ein sogenanntes "Schatzkästchen" halten. Darin durfte sie persönliche Gegenstände und Erinnerungen von Daheim o.ä. haben. Je besser gestellt die Frau vor dem Klostereintritt war, umso schöner das Kistchen.


Das Kloster soll Dank Karl dem Grossen gebaut worden sein. In einem Schneesturm über die Pässe hätte er die Orientierung verloren und gelobt ein Kloster zu stiften, wenn er heil da raus käme. Hier seht Ihr die älteste Statue von Karl dem Grossen. Die Wandmalereien stammen teils aus der Krinolinischen Zeit. Vieles wurde durch die Jahrhunderte verändert und das Kloster gleicht einer Zeitreise. Die öffentliche Führung die täglich stattfindet, war wirklich lehrreich und interessant. Meine kleine Auszeit, denn meine Männer fanden das nicht so interessant und gönnten mir dies.

Das Kloster war in den 50. und 60. Jahren sehr arm dran und es viel fast auseinander. Die Nonnen hatten keine eigenen Mittel mehr und quasi Dank eines Zufalls (Archeologiestudenten fanden alte Malereien) konnte das Kloster gerettet werden. Bundesgelder und Stiftungen finanzieren diese. Seit Jahrzehnten sind sie am Renovieren und es wird wohl noch viele Jahre weiter so dauern.


Ich habe mir dieses Büchlein gekauft. Es sind die regeln des heiligen Benedikt. Diese Regeln lassen sich in jede Gemeinschaft, Familie oder ein Geschäft integrieren. Es geht um gegenseitige Rücksicht, Hilfe, Vertrauen und Mitgefühl. Alles Werte, die wir uns in unserem Alltag auch wünschen. 


Eine Bettlektüre, in der ich immer wieder mal blättere.

Gerne weiter?


Dann bis morgen;)

Herzlich, Rita




Kommentare:

  1. Liebi Rita
    Danke vielmal für din 2. Bricht vo dinä Färie!
    Für mi staht fescht, dass für eus i de Herbstfärie dä Nationalpark und Kloster uf d Lischte chömid::))
    Bi gspannt uf witers...bis dänn..machs guet
    liebi Grüess
    Maya

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  2. Sehr schöne Bilder von deinem Urlaub.
    LG Susa

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  3. so toll und sicher sehr iidrücklich.

    Momentan beschäftigt mich das Thema Chloster sehr... ganz viel Sache wo gad zämächönnd.

    liebe Gruess Silvia

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