In einem Kindergarten wurde zu Anfang des Schuljahres viel umgeräumt, ausgeräumt und viel gefunden.
In einer Kiste auch ganz viel Wolle und Baumwollgarn.
Da sehr viel davon vorhanden war, durfte ich mir etwas ausdenken.
Da ich mich mit der Waldorf - Pädagogik sehr beschäftige und mir das Naturverbundene und Einfache sehr anspricht, fand ich die Idee mit den sog. Schneckenbändern geradezu ideal,
als Garnreste-Verarbeitung.
"Weniger ist mehr"
ein einfaches Band lässt mehr Raum für die innere Bildkraft
als ein fertiges Spielzeug.
Das Häkeln von Schneckenbändern ist sehr einfach:
Du brauchst Baumwollgarn, ich habe hier zwei dünne Fäden genommen.
Je dicker das Garn, umso stabiler das Band später.
Schlage eine Luftmaschenkette an, die zwischen 1m -3m lang ist.
Muss nicht genau sein.
Dann werden 6 Reihen Feste Maschen gehäkelt, das dauert etwas...
Fäden vernähen, fertig!
Anhaltspunkt: Knäuel à 50g Lauflänge ca. 125m Nadelstärke 2.5 - 3.5,
für genauere Angaben und Häkeln mit neuen oder ähnlichen Knäueln.
Das Band wird dann ca. 3 - 4 cm breit.
Die Bänder sind universell spielbar, lediglich um den Hals getragen würde ich davon abraten!!
Hier im Spiel: die Abwasserleitung eines Bauernhofdaches.
Abwasserleitung kommt in die Sauberwasserleitung...
Im Spiel so von den Kindern gehört;)
Beim Aufräumen dann wieder schön zusammen gerollt und in die Schublade versorgt.
Es freut mich so, wenn die Sachen Freude und Unterstützung beim Lernen bieten.
Das wäre eine Idee, wie mit Garnresten ein tolles Spielzeug gefertigt werden könnte;)
Einfach, formfrei, freies Fantasievolles Spiel ist möglich, trainiert Fein- und Grobmotorik, Sinnesempfindungen.
Allen einen schönen Tag und kramt doch mal etwas in der Restekiste;)
Herzlich, Rita
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