Da waren noch 3 kleinere Äste Tannengrün draussen auf der Laube liegen geblieben, noch immer grün, frisch und zu schade, sie in's Grüngut zu werfen.
Der Grosse Stern an der Hauswand vor dem Eingang war weg, Weihnachten war vorbei.
Die Wand so leer.
Ich überlegte mir, was geht draussen in der Kälte, was hält lange frisch und sieht nach etwas aus?
Eukalyptus und Schleierkraut (meine grosse Liebe) geht immer.
Dazu ein paar Äste der Erlenbäumchen auf der anderen Strassenseite.
Die hatte ich schon länger im Auge, den wo steht bitte noch eine Erle?
Die kleinen Zäpfchen sind doch allerliebst!
Mein Kranzring formte ich wieder mal aus eingerolltem Zeitungspapier, das ich dann mit Klebestreifen zu einem Ring geklebt habe. Er war recht stabil und das Binden ging recht ordentlich.
Die Äste der Erle waren recht brüchig, ging aber und da ich mich bemühte,
nicht zu straff und eng zu binden, reichte alles auch irgendwie.
Die Kontraste der Farbzusammenstellung und auch das ganze Gebinde machte mir mit seiner abwechselnden Strukturen sehr Freude.
Dunkel und weiss für den Winter, grün für den baldigen Frühling, etwas wild und frei.
Und doch eben NICHT Frühling.
In allen Läden gibt es bereits Tulpen, Fresien und teils schon Primelchen. Es ist doch erst Januar!
Da weigere ich mich sehr, das zu unterstützen und die jetzige Jahreszeit im Moment zu geniessen.
Und aus dem allerletzten Fitzelchen, ein kleines Sträusschen für das Badezimmer gemacht.
In Japan heisst das übrigens Chabana.
Kleine Blumenarrangements, sehr schlicht, natürlich, kleine Sträußchen in einfachen Vasen.
Allen nun einen schönen Tag und vielleicht gibt es bei Dir auch einen Winterkranz für die Haustüre;)
Herzlich, Rita
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